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06.01.2008 - Literatur "Julio Cortázar ein „europäischer“ Argentinier von Weltrang"

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Cortázar
Beginn: 19:30 Uhr
Eintritt: frei

1914 in Brüssel geboren, lebte bis 1951 in Buenos Aires, danach in Paris, wo er 1984 starb.Pablo Neruda schrieb über die Werke von Julio Cortázar: „Wer sie nicht liest, ist verloren. Sie nicht zu lesen ist eine schwere, schleichende Krankheit, die mit der Zeit schreckliche Folgen haben kann. Ähnlich wie jemand, der nie einen Pfirsich gekostet hat. Er würde langsam melancholisch werden und immer blasser...“

Cortázar ist ein moderner Autor, der etwa mit seinen Großromanen Rayuela – Himmel und Hölle bzw. 62 / Modellbaukasten Möglichkeiten des zeitgenössischen Schreibens präsentierte, wobei Modellbaukasten (1968) am Kapitel 62 von Rayuela (1963) anknüpft. Mit der Erzählung Der Verfolger (1958), im memoriam Charly Parker, legte er „ein zärtlich und leidenschaftlich verfasstes Bekenntnis zum Jazz ab.“ Dieser Bezug wird auch immer wieder in dem Band Reise um den Tag in 80 Welten deutlich.

Prof. Dr. Pérez-Paoli u. Hans Gerd Hahn wollen gemeinsam versuchen durch Kommentare, Lesungen in Deutsch, aber auch im Original, durch Musikbeispiele und durch Livemusik einen Eindruck von diesem Autor zu geben.

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Hans Gerd Hahn versucht als Lehrer, Schülern nicht den Spaß am Lesen zu nehmen, ist selbst von der Lust am Text befallen, zelebriert seit über 15 Jahren am Bloom’sday die Wollust am Ulysses, unterhält seit gut 7 Jahren die „galerie auf zeit räume für kunst“, die sich als Forum versteht, in dem Künstlerinnen und Künstler ihren Platz finden für Ausstellungen natürlich, wo aber auch Lesungen und Konzerte zu erleben sind.

Prof. Dr. Pérez-Paoli, geboren in Argentinien, lehrt seit etlichen Jahren Philosophie an der TU Braunschweig und unterrichtet Latein, Griechisch, Spanisch und Philosophie am Braunschweiger CJD. Verspricht sich gerne zweisprachig, häufiger versingt er sich ausländisch zur Gitarre in Tangos und argentinischer Folklore.